Nionex entwickelt Instrument zur automatischen Klassifizierung von Texten

Aus Content wird Wissen: Nionex K-Box klassifiziert und strukturiert Inhalte vollautomatisch

Gütersloh, 13. Mai 2003. Informationen, Daten und das Fachwissen der Mitarbeiter zählen heute zum wichtigsten Kapital vieler Unternehmen. Zum Tragen kommt dieses Kapital allerdings nur, wenn das vorhandene Wissen systematisch und zentral abgelegt sowie für die Mitarbeiter zugänglich ist. Nach welchen Kriterien aber sollen Dokumente kategorisiert werden? Versehen mit welchen Schlagworten? Und wie kann garantiert werden, dass dies stets auf einheitliche und nachvollziehbare Weise erfolgt?

Nionex, eine hundertprozentige Bertelsmann Tochter und führender Anbieter von Content-Management-Lösungen, bietet nun ein Instrument, das die systematische Klassifizierung von Informationen übernimmt. Die Nionex KBox eignet sich dabei besonders für Verlage, Firmen mit großen Dokumentenbeständen und Archiven sowie Rechts- und Forschungsabteilungen. Der Vorteil der Nionex-Lösung: Die K-Box analysiert und „versteht“ einen Text anhand von lexikalischen Referenzdaten und kann ihn auf dieser Grundlage vollautomatisch verschlagworten. Für das „ Textverstehen“ verwendet das System nicht die herkömmlichen Mustervergleichsverfahren, sondern computerlinguistische Methoden. Die Nionex K-Box erkennt die bedeutungstragenden Teile eines Textes und weist sie bestimmten Themen (Topics) zu. Anhand dieser wird der Text den relevanten Kategorien zugeordnet, die in einem Herkunftsbaum (Taxonomie) festgelegt sind.

Dabei greift die Nionex K-Box standardmäßig auf 144.000 Topics, über 1000 Kategorien sowie umfangreiche Firmen- und Personenindizes zu. Referenztexte und -kategorien stammen von den Lexika des Wissen Media Verlags. Diese fortlaufend aktualisierte Datenbasis an „Weltwissen“ kann problemlos um unternehmensspezifische Kategorien, Referenzdaten, Taxonomien und Gewichtungen erweitert werden. Eine Lernphase für das automatische Klassifizieren der Texte benötigt das linguistische, lexikonbasierte System nicht. Derzeit verarbeitet es 97,5 Prozent aller Texte.

Das Anwendungsspektrum für die Nionex K-Box ist breit. Unternehmen mit großen Datenbeständen können damit ihre Dokumenten- und Pressearchive strukturieren und für Mitarbeiter, Partner und Kunden erschließen. Eingehende E-Mails oder Dateien verteilt das Instrument automatisch an die zuständigen Fachabteilungen und Mitarbeiter und sorgt somit für eine deutliche Optimierung des Workflows. Weiterhin ermöglicht es die Nionex K-Box, Informationen aus dem Intranet, Extranet oder Unternehmensportal bestimmten Nutzergruppen zuzuweisen.

Nionex Geschäftsführer Horst Gosewehr: „Mit dem computerlinguistischen und lexikonbasierten Verfahren der Nionex K-Box erschließen wir Unternehmen eine äußerst effiziente und kostengünstige Art, Inhalte vollautomatisch zu klassifizieren. Mit der K-Box wird Content zu Wissen.“

 

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